Bella Italia – Abschlussfahrt Ende Mai war Höhepunkt

Bella Italia – Abschlussfahrt Ende Mai war Höhepunkt

Wir, die Klassen 10a und 10b waren für eine Woche dem kalten regnerischen Wetter entflohen, um am Gardasee Sonne zu tanken. Nach 10stündiger Fahrt empfing uns das Feriencamp San – Benedetto mit Sonnenschein und vorsommerlichen Temperaturen. Unser erster Eindruck – super toll!
Unsere mobil homes waren zweckmäßig eingerichtet, sauber und konnten von je 4 Schülern bezogen werden. Es gab keinen Belegungsstress.
Beim ersten Rundgang am Abend haben wir uns einen Überblick von der herrlichen Umgebung verschafft. Von der Sauberkeit der Anlage waren wir begeistert. Sie ist besonders für Jugendliche geeignet, da sie viele Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung bietet: Volleyball, Tischtennis, Fußball, eine sehr saubere Swimmingpool Anlage (das Wasser war sehr „erfrischend“), die auch abends für Disco genutzt wird und natürlich der direkte Zugang zum See mit Möglichkeiten zum Tretboot -oder Kanufahren und anderes mehr.
Gleichzeitig stellten wir fest, dass nicht nur unsere Klassen auf Abschlussfahrt waren, der Busparkplatz war reichlich belegt.
Trotz der vielen Schüler war auch die Einnahme der Mahlzeiten gut durchorganisiert.
Italien das Land der Pasta Spezialitäten, auch hier bewiesen die Köche, das sie diese Kochkunst verstehen. Die Thüringer Bratwurst haben wir nicht vermisst, vielleicht die frischen Brötchen am Morgen.
Die Nächte waren wie erwartet recht kurz, so dass wir meistens im Bus zu den Ausflügen noch eine „Mütze Schlaf“ nachholen konnten.
Für die Sicherheit bei Nacht sorgte die Security, die oft auf sehr leisen Sohlen unterwegs war und plötzlich aus der Dunkelheit auftauchte.

Unser 1. Highlight – Verona

Unser geführter Stadtrundgang begann in der 22000 Mann fassenden römischen Arena (erbaut 50 n. Chr.). Wir versuchten uns bildlich vorzustellen, was bei den Gladiatorenkämpfen in der Antike so abgegangen ist.
In der Gegenwart sind die Karten für die Operndarbietungen schnell ausverkauft. Dieses Jahr feiern die Fans den 200. Geburtstag des Komponisten Guiseppe Verdi.
Auch Shakespeares tragisches Liebespaar war allgegenwärtig. In der Via Capello 21 besuchten wir den Balkon von Romeo und Julia. Noch heute schmachtet dort eine Julia – für die Touristen. Wer wollte, konnte an ihre rechte Brust fassen, in der Hoffnung, dass damit all seine Liebeswünsche in Erfüllung gehen mögen. Die Zukunft wird es zeigen.

Der Wunsch nach Sonne mit Meer und Baden war größer, als der nach Shopping.
So nutzten wir den Nachmittag, um das kühle Nass zu testen (nichts für Weicheier!) oder per Tretboot den Gardasee zu „erkunden.“ Man konnte dabei beobachten, dass die Beinkraft der Einzelnen nur ein begrenztes Areal zugelassen hat.
Abends rockten einige bei der Disco am Pool ab, andere zogen die ruhigere Variante des chillens vor dem Bungalow vor.

Venedig – Stadt der Kanäle

Mit dem „Speed Boot“ in die Lagunenstadt, um sich dann mit den Stadtplan zurechtzufinden und pünktlich zum vereinbarten Abfahrtstermin und –ort zu erscheinen, dass war die größte Herausforderung des Tages.
Marcus Platz, die Besichtigung der Marcus Kirche, die Rialtobrücke und die vielen kleinen verwinkelten, labyrinthartigen Gassen mit exklusiven Geschäften mussten wir uns mit tausenden Touristen teilen. Für eine Gondeltour fehlte uns leider das notwendige Kleingeld, aber dafür schmeckten Eis und Pizza lecker.
Den Orientierungstest haben alle super bestanden und wir stellten eindeutig fest: „Venedig ist ein Muss!“
Am späten Nachmittag nutzten einige noch mal das sonnige Wetter, um in den Pool zu springen oder Sonnenstrahlen auf die Haut zu lassen.
Die Vorfreude auf den Pasta Abend wurde nicht enttäuscht – schmeckte köstlich!

Gardaland – Riesenpark – Riesenspaß

Am letzten Tag ließen zahlreiche Attraktionen unseren Adrenalinspiegel in die Höhe klettern.
Der Renner waren natürlich die verschiedenen Achterbahnen mit und ohne Loopings, 4 D – Kino, Rafting und Wildwasserrutschen.
Selbst nach 6 h haben wir es nicht geschafft, alle Sensationen kennen zu lernen.

Am letzten Abend hatten wir alle gemeinsam mit lustigen Spielchen, Theateraufführung, Gitarrenklängen und Gesang viel Spaß. Auch unser Busfahrer fühlte sich in unserer Runde sichtlich wohl. Wir stellten fest, dass er nicht nur gut Bus, sondern auch klasse Gitarre spielen kann.
Somit war der Abschlussabend ein gelungener Ausklang unserer Abschlussfahrt.

Ciao Italien!

Pünktlich 9.00 Uhr ging es Richtung Heimat und somit dem Regen wieder entgegen. Mit der Überquerung der Alpen hatten wir ihn dann als ständigen Reisebegleiter. Nach 12 h Fahrt, die wir im wahrsten Sinne des Wortes „verschlafen“ haben, wurden wir von unseren Eltern in Empfang genommen.

Es war eine tolle Abschlussfahrt!

Vielen Dank Frau Schmidt und Frau Müller für die Organisation, sie hatten echt keinen Stress mit uns! Oder?
Vielen Dank den mitgereisten Eltern für die Unterstützung. Wir hatten auch viel Spaß mit ihnen.
Vielen Dank dem Busfahrer für die sichere und gute Fahrt. Ein Zwischenstopp bei dem Rasthaus mit dem goldenem „M“ war immer drin.

Arrivederci Italia!

Klassen 10a/b

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