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2- tägiges Schülervertreterseminar am 19. und 20.2.2019

Organisiert durch die Schulsozialarbeit, erhielten die Klassensprecher, ihre Stellvertreter sowie der Schülersprecher und seine Vertreter, eine Einladung zu einem zweitägigen Schülervertreterseminar (SV) durchgeführt von 2 Jugendbildungskoordinatoren der Friedrich- Ebert -Stiftung aus Erfurt. Insgesamt 15 Vertreter der Klassenstufen 5-9 folgten der Einladung und ließen sich auf 2 spannende, lehrreiche Tage ein.

Durch viele spielerische Elemente schlug die zu Beginn gespannte Stimmung schnell in eine produktiv – euphorische um. Es wurde erörtert wie der ideale Klassensprecher bzw. Schülervertreter sein sollte, welche Aufgaben und Pflichten, aber natürlich auch welche Rechte eine SV-Vertretung haben sollte und welche Erfahrungen bisher gemacht wurden.

Es wurde viel reflektiert und viel geübt. Es gab Rollenspiele zur SV-Arbeit in denen Sitzungen mit verschiedenen Zuständigkeitsbereichen zelebriert wurden, mit allem was dazu gehört, vom Keksbeauftragten, Protokollanten, Sitzungsleiter, bis hin zu verschiedenen Methoden um Pläne ergebnisorientiert zu strukturieren und letztendlich darüber demokratisch abzustimmen – alle Beteiligten füllten ihre Rolle ernsthaft , aber auch mit viel guter Laune, aus.

Am Ende gab es noch eine Lektion im Projektmanagement – unsere Schülervertreter entwickelten und planten eigene Projekte um die Schülersituation in der Schule aus ihrer Sicht zu verbessern; so möchten sie z.B. dafür sorgen, dass in jedem Klassenraum eine Uhr angebracht wird. Anhand der „ZWUP“ Methode wurden Probleme erörtert und Lösungsvorschläge aufgeschrieben.

Die beiden Koordinatorinnen zeigten sich beeindruckt von den Arbeitsergebnissen und versprachen im nächsten Jahr wieder zu kommen um mit Rat und Tat zu unterstützen.

Alle Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat und damit es richtig los gehen kann mit der neuen Schülervertretung an der RS Unterbreizbach, wurde der ehemalige Reli-Raum zum Raum der SV umfunktioniert. Hier soll in Zukunft getagt, geplant und für das Wohl aller Schüler, gearbeitet werden.

Nähere Infos hierzu erfolgen in Kürze durch die Schülervertretung….

Tag der offenen Tür 2019

Beachtlich war der Besucheransturm wieder in diesem Schuljahr am Tag der offenen Tür an der RS am Ulsterberg in Unterbreizbach/Räsa. Und was an diesem Tag in der Schule geboten wurde, konnte sich durchaus sehen lassen. Schon um 10 Uhr waren die beiden Besucherparkplätze hoffnungslos überfüllt. Neben Altbewährten wurde an diesem Tag viel Neues geboten und der Tatsache Rechnung getragen, dass sich Schule weiter entwickelt.

In ihrer Rede vor den Besuchern ging Schulleiterin Gabriele Hörschelmann auf den Digitalpakt für Schulen ein, auf den sich die Politiker kurz zuvor geeinigt hatten und der den Weg freimachen soll für eine Grundgesetzänderung. Startschuss für schnelles Internet, die moderne Ausstattung der Schulen mit Hardware, sowie die Weiterbildung der Lehrer ist für kommendes Schuljahr avisiert. „Wir alle kennen den Spruch… nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Das Leben da draußen ist ein digitales und um die Schüler gut gerüstet hinaus ins Berufsleben oder an weiterführende Schule zu schicken, bedarf es der Anpassung an die Realität der Arbeitswelt.“, so die Schulleiterin in ihrer Rede.

Dank des unermüdlichen Einsatze unseres FÖV und dessen Vorsitzenden Herrn Borger wir haben wr nicht abgewartet bis Politiker in Bund und Ländern zu Potte kamen, sondern können bereits jetzt stolz sein auf das Vorhandensein von 5 digitalen Klassenräumen, Dokumentenkameras, einem digitalen Mikroskop etc. Im vergangenen Jahr kam eine3D Beamer für die Nutzung in der Aula hinzu und in diesem Schuljahr ein 3DDrucker. Im Dezember komplementierte ein Klassensatz neuer Laptops bereitgestellt von Amt für Schule und Kultur die Ausstattung des Computerkabinetts. All diese Segnungen der modernen Technik konnten von den Besuchern in Augenschein genommen werden.

Im Keller konnten die zukünftigen Fünftklässler unter dem Motto „Holzwürmer aktiv“ Namensschilder aus Holz herstellen, die dann im Kunstraum gestalteten und mit ihren Namen versahen. Im Biologieraum ließ ein digitales Mikroskop viele Zuschauer am Einblick durch das Okular teilhaben. Unter dem Motto „Keine Angst vor dem Roboter“ zeigten Arbeitsgemeinschaft „Digitale Zukunft“, was man mit einem 3D Drucker so alles anfangen kann und ließen die computergesteuerten Legoroboter durch Flur und Treppenhaus spazieren, inmitten der zahlreichen Besucher.

Das Schulmuseum hatte seine Pforten geöffnet und Gäste verschiedener Generationen suchten in alten Dokumenten und Fotostrecken nach bekannten Gesichtern oder konnten sich im Entschlüsseln von Sütterlin Dokumenten üben. Im Englischraum wurde gerätselt, man war plötzlich inmitten der Wolkenkratzer von Manhattan, die Oliver Heinzel aus der Klasse 9a gebaut hatte. Weitere Neuheiten erwartete die Besucher im künstlerischen Bereich. Was bei Schulprojekten oder im Kunst- und Werkunterricht entsteht, ist mittlerweile im ganzen Schulhaus zu bestaunen, angefangen beim Kunstprojekt „Kunst im Keller“ mit den Motiven von Keith Haring’s „ Best Buddies“ bis hinauf in die dritte Etage, wo das farbenprächtige riesige Graffiti auf die Besucher wartet und in seiner Intension von den Projektteilnehmern erklärt wurde. Im Schüleratelier konnte man außergewöhnliche Exponate bestaunen, die eindrucksvoll unter Beweis stellen, welche vielseitigen Möglichkeiten das Material Ton bietet. Und natürlich wurde auch in den übrigen Fachräumen wie im Computerraum, im Chemie- und Physikraum gebastelt, gerätselt, experimentiert.

Eine besondere Freude für Schulleiterin Gabriele Hörschelmann ist die Tatsache, dass es immer mehr ehemalige Schüler an den Tatort „Schule“ zurückzieht. „Mittlerweile versteht sich der Tag der offenen Tür für unsere Ehemaligen als gute Gelegenheit, Mitschüler und Lehrer wiederzusehen, Erlebnisse auszutauschen, in Erinnerungen zu schwelgen; sozusagen Miniklassentreffen an der alten Schule. Das zeugt von Wertschätzung gegenüber der Schule und der Lehrerschaft.“

Den Höhepunkt bildete zweifellos das 45 minütige Kulturprogramm mit ausgewählten Beiträgen des Kulturtages. Gänsehaut, als Oliver Heinzel aus der Klasse 9a mit der Solistengruppe des Chors Cello von Udo Lindenberg entertainte, Lena Lock und Michelle Götze einen Song der twenty one pilots performten, die 5 b mit dem Siegerbeitrag des Kulturtages begeisterten. Die achten brachten Klassen Schneewittchen in einer völlig neuen Version dar. Die Mädchen der Klasse 6b zeigten halsbrecherische Akrobatikübungen und die Mädchen der 6a boten nach der Musik Sweet but Psycho eine flippige Tanzdarbietung.

Auch das Schulcafe war bestens aufgestellt. Die Eltern, Schüler und Lehrer der beiden sechsten Klassen sorgten mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen für das leibliche Wohl. Am Stand der Schulsozialarbeit gab es gesunde Smoothies, Obstspieße, fruchtige Cocktails. Katja Raßbach, die Sozialarbeiterin der Schule, hatte gleich die gesamte Familie eingespannt und hinter der Popcornmaschine postiert.

Ein gelungener Tag, der allen, die an diesem Tag den Weg in die Regelschule am Ulsterberg gefunden hatten, ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte und hoffentlich ein gutes Omen sind für das 50jährige Schuljubiläum, das in diesem Jahr ins Haus steht und gebührend gefeiert werden soll.


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