50 Jahre Schule – wahrlich ein Grund zum Feiern

50 Jahre Schulstandort Unterbreizbach. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist, dachten sich alle, die mit ihrer Schule vorgestern, gestern und auch heute eng verbunden waren und sind. .
Und so ließ es die Schulgemeinschaft anlässlich des Jubiläums  richtig krachen.

Den Auftakt bildete der Inklusionstag mit den Thuringia Bulls. Die Rollstuhlbasketballer sind sozusagen die „Bayern des Rollstuhlbasketballs…Deutsche Meister, Champions League Gewinner. Diese Sportler, alle mit einem Handicap, haben die Schulgemeinschaft sehr berührt und   gezeigt, dass ein Mensch so viel mehr ist, als das was er auf den ersten Blick zu sein scheint.

Die eigentliche  Festwoche begann dann mit einem Aktionstag, an dem die Schülerinnen und Schüler dem  Schulgelände sowie dem Schulhaus mit Eimer Lappen, Besen Heckenschere etc. richtig zu Leibe rückten.
Ein weiteres Highlight: der  Sponsorenlauf  der Schüler zugunsten schwerstkranker Kinder. Alle liefen für den guten Zweck und ließen sich pro Kilometer  sponsern. Die Sponsoren, z.B. Eltern, Großeltern, Verwandte, Firmen, Handwerksbetriebe, spendeten einen vereinbarten Betrag pro Kilometer und am Aktionstag liefen dann alle so viele Runden wie möglich. Und die Schüler zeigten wahrlich Eifer. So manchem mussten  die Lehrer regelrecht Einhalt gebieten.

Zum Festkommers hatten mehr als 100 ehemalige Lehrerinnen und Lehrer sowie Vertreter der Kooperationspartner der Schule, die Bürgermeister und Ortsbürgermeister, die Vertreter der Kindergärten und Schulen,  Vertreter des Amtes für Schule und Sportförderung und  des Landratsamtes  den Weg in die Regelschule gefunden. Unter ihnen auch vier ehemalige Schulleiter. Alle mit Erinnerungen im Gepäck und vielen Anekdoten auf den Lippen. Und  so schwelgte man in Erinnerungen ….
Übrigens, zu Beginn der Festveranstaltung stand eine besondere Gratulantenschar vor der Tür, die jüngsten Einwohner der Gemeinde Unterbreizbach, Kinder des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen , die es sich nicht nehmen lassen wollten, zu gratulieren. „Ein gutes Omen für die Zukunft.“, befand Schulleiterin Gabriele Hörschelmann.

Was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke. Das Geschenk  an die Schüler war zweifelsohne das Schulfest.

Startschuss für das Schulfest war eine Alarmübung  und kurz vor neun ertönte dann die Sirene durch das Schulhaus. Feueralarm…. Und so begab man sich geordnet zum Stellplatz. Lautstark, mit Blaulicht und Sirene  rückten die Freiwillige Feuerwehr Unterbreizbach sowie die  Werksfeuerwehr von Kali und Salz an. Aus einem Fenster des  oberen Stockes des Schulgebäudes sah man eine Rauchwolke  und voller Panik schrie und winkte der Neuzugang im Lehrerkollegium, Ingo Grebe, aus dem Fenster. Mittels Drehleiter wurde  er aus dem brennenden Gebäude geborgen und unter Beifall der gesamten Schülerschaft sicher zu Boden befördert. Das anschließende  Schulfest, ein 14 Stationen Betrieb, umfasste eine ganze Bandbreite von Aktivitäten. Mit von der Partie… die beiden Feuerwehren, die  die Rettung aus Autowracks simulierten oder die Schüler mittels Feuerlöscher kleinere Brände löschen ließen. Die Musikschule Bad Salzungen mit Stephanie Ihling, die verschiedene Instrumente zum Ausprobieren im Gepäck hatte. Hans Römhild, unter dessen fachkundiger Anleitung sich die Schüler an Sportbögen ausprobierten. Es gab ein Riesendart, ein Künstleratelier, einen Corn Hole Contest, Riesenmikado, Stelzenlauf, Kinderschminken, die Caritas stellte Buttons mit dem neuen Schullogo her und vieles mehr. Die Versorgung erfolgte aus der Gulaschkanone, die Torsten Blase mit Nudeln und Tomatensauce gefüllt hatte.  Am spektakulärsten aber war zweifelsohne die Aktion der Feuerwehr Unterbreizbach, die die Schüler per Drehleiter 30 Meter in luftige Höhen beförderte, was einen grandiosen Blick auf die Gemeinde bzw. das Schulgebäude eröffnete.

Aber Geschenke gab es auch für  die gute alte Dame, das Gebäude selbst. Denn so wie der Jubilar, der sein Jubiläum in einem festlichen Outfit begeht, so hatte sich auch das Schulgebäude aufgehübscht. Im Vorfeld dieses Jubiläums wurde die Fassade ausgebessert  und es entstanden zwei Sitzareale für die Schüler. So eine Chillarea hatten  sie  sich schon lange gewünscht und nun zieren zwei neu gepflasterte Flächen und insgesamt 12 Bänke, alle aus recycelten Material, den Bereich rechts und links des Haupteingangs.

Der Tag der offenen Tür am Samstag bildete den Schlusspunkt der Veranstaltungen der Festwoche. Ungebrochen der Besucherstrom an diesem Vormittag und auch viele ehemalige Schüler fanden den Weg in ihre alte Schule.

Neben all den Wohltätern und Wohltaten, die die Schulgemeinschaft anlässlich des Jubiläums  erleben durfte, setzt die Schulleiterin am Ende ihrer Rede einen Namen, eine Institution, ganz oben auf die Liste: Uwe Borger und den Schulförderverein. „Ohne Uwe Borger und den FÖV hätte es das Jubiläum in dieser Form nicht gegeben.“, so die Schulleiterin. „Allein der bürokratische Aufwand hatte, was die Anzahl der Seiten betrifft, den Umfang einer Doktorarbeit und wieviel das Ganze in Stunden ausmacht, das wage ich mir gar nicht auszumalen.“

Über diese Festwoche hinaus, besteht die Möglichkeit, einzutauchen in die 50 jährige Schulgeschichte, zu sehen in zahlreichen Dokumentationen im Heimatmuseum Unterbreizbach. Sehenswert ist auch  die Ausstellung in der Gemeindeverwaltung Räsa mit Arbeiten aus dem Kunstunterricht der Regelschule  bis zum Ende dieses Jahres.                                                    

Was bleibt, sind die Erinnerungen an erlebnisreiche Tage und das Gefühl von Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Möglich nur durch viele helfende Hände , kreative Köpfe und durch wohlwollende Unterstützung verschiedenster Art. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Vereinbarungen der Projektarbeitsthemen feierlich übergeben

Am Freitag, dem 13. September 2019, überreichte unsere Schulleiterin Frau Hörschelmann den zehn neuen Projektarbeits- Teams die Vereinbarungen zu den gewählten Themen. Damit sind nun alle Arbeitsaufträge, Gruppenmitglieder und Betreuer offiziell bestätigt.

Wir wünschen allen Gruppen viel Erfolg!

Gruppe 1: Privatimkerei – nur ein Hobby oder auch ein Geschäft?

David Salzmann, Eric Frühauf,, Johannes Heß, Luca Maxim Schmidt
Betreuer: Herr Hildebrandt

Gruppe 2: Die Rhön – unsere Heimat, mehr als nur ein Klecks auf der Landkarte

Oliver Heinzel, Jonas Hoffmann, Caitlin Orf, Sophie Meier (leider nicht anwesend)

Betreuer: Herr Döring

Gruppe 3: Die Bundeswehr – Notwendigkeit oder ein notwendiges Übel?

Lucas Becker, Tobias Kümmel, Florian Hinz, Sandro Pepic (nicht anwesend)

Betreuerin: Frau Klinzing

Gruppe 4: Disney – wo Träume wahr werden!

Felix Bielefeld, Tom Deisenroth, Paula Marie Lahs, Celine Popp

Betreuerin: Frau Fischer

Gruppe 5: Organspende – mein Herz, dein Herz?

Josefine Adler, Emely Mares, Nele Mosebach (nicht anwesend)

Betreuerin: Frau Norwey (nicht anwesend)

Gruppe 6: Wenn es dunkel wird … – Wie psychische Belastungen Jugendliche beeinflussen – Hilfsmöglichkeiten für den (Schul-) Alltag

Chantal Sieber, Nina Steffen, Emma Walenta (nicht anwesend)

Betreuer: Herr Helm

Gruppe 7: Wasser – ein Element wertvoller als unsere begehrtesten Bodenschätze

Adraian Heimerdinger, Tim August, Nils Blaurock, Niklas Lipfert

Betreuerin: Frau Braun (nicht anwesend)

Gruppe 8: Der Gebirgsschlag von Völkershausen 1989 – Auswirkungen der Kali-Industrie?

Antonia Dolch, Larissa Raßbach, Lara Semmelroth, Melina Arnert

Betreuerin: Frau Neumann

Gruppe 9: Queen – die Band, die niemals stirbt!

Kimberly Wiegand, Lena-Marie Lock, Michelle Götz, Justin Richard Rudert (nicht anwesend)

Betreuer: Herr Ihling (nicht anwesend)

Gruppe 10: Die Wälder der Rhön – unsere Heimat in Gefahr?

Jannik Döttker, Hannes Konschak, Hannah Lotz

Betreuerin: Frau Heß

Herzlich Willkommen in der 5. Klasse

Auch wenn es schon eine Weile her ist, soll die Begrüßung unserer neuen 5.Klässler natürlich nicht unerwähnt bleiben….

Jedes Kind erhielt einen bunten Heliumballon
Kennenlernspiele mit Frau Raßbach

Auftaktveranstaltung zum 50 jährigen Schuljubiläum

Wer sind die Thuringia Bulls?

Die RSB Thuringia Bulls sind Mitglieder eines inklusiven Sportvereins, der vor den Toren Erfurts, in Elxleben beheimatet ist.
Die Rollstuhlbasketballmannschaft ist das Flaggschiff der Gemeinschaft, die seit Jahren sowohl mit nationalen als auch internationalen Erfolgen für Furore sorgen.

Was erwartet Euch an diesem Tag?

Ein wesentliches Ziel dieses Tages ist, die eigenen Barrieren in Form von Berührungsängsten oder Unsicherheiten im Umgang mit körperbehinderten Menschen abzubauen.
Die grundlegenden Bausteine des Inclusions- und Erlebnistages sind Bewegungsfreude, Gemeinschaftssinn und Sport aus einer anderen Perspektive.

Wie läuft der Tag für mich ab?

Es findet Stationsbetrieb in Gruppen statt. Die Stationsinhalte sind neben Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby und Blindenfußball auch die Bewältigung des Alltages eines Rollstuhlfahrers mit den täglichen Herausforderungen.
Dabei könnt und sollt Ihr euch mit den Spielern der RSB Thuringia Bulls über die Themen Behinderung und Integration im täglichen Leben austauschen.
Unsere Blindenstation steht ganz im Zeichen des bewussten Erlebens der Sinne (Tasten, Sehen, Riechen, Hören) nach dem Prinzip der Ganzheitlichkeit. Die Spieler der ersten Mannschaft der RSB Thuringia Bulls, sowie der Rollstuhlrugby-Mannschaft sind zentraler Bestandteil der Inklusionstage und betreuen die einzelnen Stationen.

So sehn Sieger aus…

Etwas ungläubig schauten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse schon, als ihre Schulleiterin am Freitag im Sportunterricht auftauchte. Noch während des laufenden Spiels drückte sie Marie Ißbrücker, der Klassensprecherin der 7a, ihr Handy ans Ohr. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Moderator von MDR Jump und übermittelte der staunenden Marie die frohe Botschaft, dass ihre Klasse im Rahmen der Gewinnspielaktion Klasse Klassenfahrt als Gewinner ermittelt wurde… und dann gab es kein Halten mehr. Die Jubelschreie ohrenbetäubend. Und da es sich um eine Liveschalte handelte, war der Freudenschrei der Schüler über den Äther in ganz Mitteldeutschland zu hören. Zum Gewinnspiel angemeldet wurde die Klasse von Elternsprecherin Annette Ißbrücker in Absprache mit den Eltern der 7a und mit Katrin Timm, der Klassenlehrerin. Ein gelebtes Beispiel der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule. In der Klasse 7a schon lange eine Selbstverständlichkeit. Wir wünschen den Schülern eine aufregende Woche im Europapark Rust, an der französischen Grenze mit Rundumversorgungspaket und Übernachtung in Tipis. Wie wirbt MDR Jump?! Gewinnt die Klassenfahrt eures Lebens…Die Zeichen stehen gut!!

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