30 Jahre Grenzöffnung – Lernen am authentischen Ort

Den Stein ins Rollen zu dieser Veranstaltung brachte Herr Döring, der feststellte, wie wenig die Schüler doch eigentlich über die jüngere Geschichte der Gegend wissen, in der sie leben und aufgewachsen sind. Was lag also näher, als den außerschulischen Lernort Point Alpha in unmittelbarer Nähe zu besuchen und eine Führung durch die Gedenkstätte im Haus auf der Grenze zu machen!? Geschichte erlebt am authentischen Ort.
Vorbereitet wurde die Veranstaltung durch Schulleiterin Frau Hörschelmann, einst selbst Gedenkstättenpädagogin der Point Alpha Stiftung, die in einem zweistündigen Schülerseminar die Schülerinnen und Schüler mit einer PP Präsentationen, Musik von Betina Wegner, aber auch eigenen Zeitzeugenberichten in den historischen Kontext setzte. Gut vorbereitet fuhr man anschließend ins Haus auf der Grenze, wo die Jugendlichen, begleitet von zwei Gästeführern, eine zweistündige Führung mit den Schwerpunkten Grenzregime- Zwangsaussiedlung- Flucht unternahmen. Dabei stellten sie erstaunt fest, dass sich Geschichte direkt vor ihrer Haustür abgespielt hatte. Entlang an der Mustergrenze ging es dann weiter ins US Camp, dem eigentlichen Point Alpha. Alles in allem eine lehrreiche Veranstaltung im Rahmen der Demokratieerziehung, die übrigens vom Land Thüringen als außerunterrichtlicher Lernort gefördert wird.



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