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Schule mit Herz

Gemeinsam sich und anderen etwas Gutes tun…das war die Intention des Spendenlaufs der Schüler im Rahmen des fünfzigjährigen Schuljubiläums der Regelschule Räsa/ Unterbreizbach. Alle liefen für den guten Zweck und ließen sich pro Kilometer sponsern. Die Sponsoren – Eltern, Großeltern, Verwandte, Firmen, Handwerksbetriebe spendeten einen vereinbarten Betrag pro Kilometer und am Aktionstag liefen dann alle so viele Runden wie möglich. Und die Schüler zeigten wahrlich Eifer. So manchem mussten die Lehrer regelrecht Einhalt gebieten. Es dauerte eine ganze Weile bis die Sponsorengelder bei den Klassenlehrern oder auf dem Konto des Schulfördervereins eintrudelten, aber letzte Woche konnte man einen Strich unter die Endsumme setzen. 3502 Euro. Während einer Schülervollversammlung wurde darüber diskutiert, wem der Betrag letztendlich zukommen solle. Im Vorfeld war man davon ausgegangen, dass ein Teil des erlaufenen Geldes für die Gestaltung des Schulhofs verwandt wird. Während der Diskussion meldete sich ein Schüler mit den Worten: „Wir sind nicht damit einverstanden, dass ein Teil des Geldes in die Schule fließt, denn wir haben doch schon alles… Die kranken Kinder haben es eher verdient.“ In der Abstimmung wurde der Vorschlag durch die Schüler mehrheitlich angenommen. Man beschloss, den Betrag zu halbieren und an zwei Einrichtungen zu spenden: an das Kinderhospiz Mitteldeutschland sowie den ambulanten Hospizdienst des Wartburgkreises, der gegenwärtig 23 kranke Kinder und deren Familien betreut. Voller Freude nahm Johanna Weymar, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes des Wartburgkreises, den Scheck entgegen und bedankte sich im Namen der Kinder.

Matthias Münch, Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland, nahm voller Dankbarkeit den zweiten Teil des Erlöses des Spendenlaufs der Schulgemeinschaft im Namen der erkrankten Kinder und deren Familien entgegen. Mit der Spende von 1751 Euro an das Kinder-und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz unterstützt die Schule die Aktion „Antenne Thüringen Weihnachtsengel“. Stellvertretend für die Schulgemeinschaft nahmen die Schüler der Klasse 10a die Ehrenurkunde „Schule mit Herz“ aus den Händen von Matthias Münch entgegen. Sie waren während der Vorbereitung und Durchführung des Fünfzigjährigen Schuljubiläums immer wieder besonders aktiv in Erscheinung getreten. Im Vorfeld informierte Matthias Münch, ehrenamtlicher Spendenengel, über die Hospizarbeit. Er klärte darüber auf, warum das Kinderhospiz auf Spenden angewiesen ist und dass besonders die Schulen aktiv an der finanziellen Unterstützung der Kinder und ihrer Familien beteiligt sind.

50 Jahre Schule – wahrlich ein Grund zum Feiern

50 Jahre Schulstandort Unterbreizbach. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist, dachten sich alle, die mit ihrer Schule vorgestern, gestern und auch heute eng verbunden waren und sind. .
Und so ließ es die Schulgemeinschaft anlässlich des Jubiläums  richtig krachen.

Den Auftakt bildete der Inklusionstag mit den Thuringia Bulls. Die Rollstuhlbasketballer sind sozusagen die „Bayern des Rollstuhlbasketballs…Deutsche Meister, Champions League Gewinner. Diese Sportler, alle mit einem Handicap, haben die Schulgemeinschaft sehr berührt und   gezeigt, dass ein Mensch so viel mehr ist, als das was er auf den ersten Blick zu sein scheint.

Die eigentliche  Festwoche begann dann mit einem Aktionstag, an dem die Schülerinnen und Schüler dem  Schulgelände sowie dem Schulhaus mit Eimer Lappen, Besen Heckenschere etc. richtig zu Leibe rückten.
Ein weiteres Highlight: der  Sponsorenlauf  der Schüler zugunsten schwerstkranker Kinder. Alle liefen für den guten Zweck und ließen sich pro Kilometer  sponsern. Die Sponsoren, z.B. Eltern, Großeltern, Verwandte, Firmen, Handwerksbetriebe, spendeten einen vereinbarten Betrag pro Kilometer und am Aktionstag liefen dann alle so viele Runden wie möglich. Und die Schüler zeigten wahrlich Eifer. So manchem mussten  die Lehrer regelrecht Einhalt gebieten.

Zum Festkommers hatten mehr als 100 ehemalige Lehrerinnen und Lehrer sowie Vertreter der Kooperationspartner der Schule, die Bürgermeister und Ortsbürgermeister, die Vertreter der Kindergärten und Schulen,  Vertreter des Amtes für Schule und Sportförderung und  des Landratsamtes  den Weg in die Regelschule gefunden. Unter ihnen auch vier ehemalige Schulleiter. Alle mit Erinnerungen im Gepäck und vielen Anekdoten auf den Lippen. Und  so schwelgte man in Erinnerungen ….
Übrigens, zu Beginn der Festveranstaltung stand eine besondere Gratulantenschar vor der Tür, die jüngsten Einwohner der Gemeinde Unterbreizbach, Kinder des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen , die es sich nicht nehmen lassen wollten, zu gratulieren. „Ein gutes Omen für die Zukunft.“, befand Schulleiterin Gabriele Hörschelmann.

Was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke. Das Geschenk  an die Schüler war zweifelsohne das Schulfest.

Startschuss für das Schulfest war eine Alarmübung  und kurz vor neun ertönte dann die Sirene durch das Schulhaus. Feueralarm…. Und so begab man sich geordnet zum Stellplatz. Lautstark, mit Blaulicht und Sirene  rückten die Freiwillige Feuerwehr Unterbreizbach sowie die  Werksfeuerwehr von Kali und Salz an. Aus einem Fenster des  oberen Stockes des Schulgebäudes sah man eine Rauchwolke  und voller Panik schrie und winkte der Neuzugang im Lehrerkollegium, Ingo Grebe, aus dem Fenster. Mittels Drehleiter wurde  er aus dem brennenden Gebäude geborgen und unter Beifall der gesamten Schülerschaft sicher zu Boden befördert. Das anschließende  Schulfest, ein 14 Stationen Betrieb, umfasste eine ganze Bandbreite von Aktivitäten. Mit von der Partie… die beiden Feuerwehren, die  die Rettung aus Autowracks simulierten oder die Schüler mittels Feuerlöscher kleinere Brände löschen ließen. Die Musikschule Bad Salzungen mit Stephanie Ihling, die verschiedene Instrumente zum Ausprobieren im Gepäck hatte. Hans Römhild, unter dessen fachkundiger Anleitung sich die Schüler an Sportbögen ausprobierten. Es gab ein Riesendart, ein Künstleratelier, einen Corn Hole Contest, Riesenmikado, Stelzenlauf, Kinderschminken, die Caritas stellte Buttons mit dem neuen Schullogo her und vieles mehr. Die Versorgung erfolgte aus der Gulaschkanone, die Torsten Blase mit Nudeln und Tomatensauce gefüllt hatte.  Am spektakulärsten aber war zweifelsohne die Aktion der Feuerwehr Unterbreizbach, die die Schüler per Drehleiter 30 Meter in luftige Höhen beförderte, was einen grandiosen Blick auf die Gemeinde bzw. das Schulgebäude eröffnete.

Aber Geschenke gab es auch für  die gute alte Dame, das Gebäude selbst. Denn so wie der Jubilar, der sein Jubiläum in einem festlichen Outfit begeht, so hatte sich auch das Schulgebäude aufgehübscht. Im Vorfeld dieses Jubiläums wurde die Fassade ausgebessert  und es entstanden zwei Sitzareale für die Schüler. So eine Chillarea hatten  sie  sich schon lange gewünscht und nun zieren zwei neu gepflasterte Flächen und insgesamt 12 Bänke, alle aus recycelten Material, den Bereich rechts und links des Haupteingangs.

Der Tag der offenen Tür am Samstag bildete den Schlusspunkt der Veranstaltungen der Festwoche. Ungebrochen der Besucherstrom an diesem Vormittag und auch viele ehemalige Schüler fanden den Weg in ihre alte Schule.

Neben all den Wohltätern und Wohltaten, die die Schulgemeinschaft anlässlich des Jubiläums  erleben durfte, setzt die Schulleiterin am Ende ihrer Rede einen Namen, eine Institution, ganz oben auf die Liste: Uwe Borger und den Schulförderverein. „Ohne Uwe Borger und den FÖV hätte es das Jubiläum in dieser Form nicht gegeben.“, so die Schulleiterin. „Allein der bürokratische Aufwand hatte, was die Anzahl der Seiten betrifft, den Umfang einer Doktorarbeit und wieviel das Ganze in Stunden ausmacht, das wage ich mir gar nicht auszumalen.“

Über diese Festwoche hinaus, besteht die Möglichkeit, einzutauchen in die 50 jährige Schulgeschichte, zu sehen in zahlreichen Dokumentationen im Heimatmuseum Unterbreizbach. Sehenswert ist auch  die Ausstellung in der Gemeindeverwaltung Räsa mit Arbeiten aus dem Kunstunterricht der Regelschule  bis zum Ende dieses Jahres.                                                    

Was bleibt, sind die Erinnerungen an erlebnisreiche Tage und das Gefühl von Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Möglich nur durch viele helfende Hände , kreative Köpfe und durch wohlwollende Unterstützung verschiedenster Art. Dafür ein herzliches Dankeschön.

So sehn Sieger aus…

Etwas ungläubig schauten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse schon, als ihre Schulleiterin am Freitag im Sportunterricht auftauchte. Noch während des laufenden Spiels drückte sie Marie Ißbrücker, der Klassensprecherin der 7a, ihr Handy ans Ohr. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Moderator von MDR Jump und übermittelte der staunenden Marie die frohe Botschaft, dass ihre Klasse im Rahmen der Gewinnspielaktion Klasse Klassenfahrt als Gewinner ermittelt wurde… und dann gab es kein Halten mehr. Die Jubelschreie ohrenbetäubend. Und da es sich um eine Liveschalte handelte, war der Freudenschrei der Schüler über den Äther in ganz Mitteldeutschland zu hören. Zum Gewinnspiel angemeldet wurde die Klasse von Elternsprecherin Annette Ißbrücker in Absprache mit den Eltern der 7a und mit Katrin Timm, der Klassenlehrerin. Ein gelebtes Beispiel der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule. In der Klasse 7a schon lange eine Selbstverständlichkeit. Wir wünschen den Schülern eine aufregende Woche im Europapark Rust, an der französischen Grenze mit Rundumversorgungspaket und Übernachtung in Tipis. Wie wirbt MDR Jump?! Gewinnt die Klassenfahrt eures Lebens…Die Zeichen stehen gut!!

30 Jahre Grenzöffnung – Lernen am authentischen Ort

Den Stein ins Rollen zu dieser Veranstaltung brachte Herr Döring, der feststellte, wie wenig die Schüler doch eigentlich über die jüngere Geschichte der Gegend wissen, in der sie leben und aufgewachsen sind. Was lag also näher, als den außerschulischen Lernort Point Alpha in unmittelbarer Nähe zu besuchen und eine Führung durch die Gedenkstätte im Haus auf der Grenze zu machen!? Geschichte erlebt am authentischen Ort.
Vorbereitet wurde die Veranstaltung durch Schulleiterin Frau Hörschelmann, einst selbst Gedenkstättenpädagogin der Point Alpha Stiftung, die in einem zweistündigen Schülerseminar die Schülerinnen und Schüler mit einer PP Präsentationen, Musik von Betina Wegner, aber auch eigenen Zeitzeugenberichten in den historischen Kontext setzte. Gut vorbereitet fuhr man anschließend ins Haus auf der Grenze, wo die Jugendlichen, begleitet von zwei Gästeführern, eine zweistündige Führung mit den Schwerpunkten Grenzregime- Zwangsaussiedlung- Flucht unternahmen. Dabei stellten sie erstaunt fest, dass sich Geschichte direkt vor ihrer Haustür abgespielt hatte. Entlang an der Mustergrenze ging es dann weiter ins US Camp, dem eigentlichen Point Alpha. Alles in allem eine lehrreiche Veranstaltung im Rahmen der Demokratieerziehung, die übrigens vom Land Thüringen als außerunterrichtlicher Lernort gefördert wird.



Musik bewegt – 49. Internationaler Jugendwettbewerb der Raiffeisenbanken

In diesem Jahr gab es gleich zwei Platzierungen beim diesjährigen 49. Jugendmalwettbewerb  der VR Bank Nord Rhön eG.

Das Thema „ Musik bewegt“ beflügelte die Schüler ihre Ideen auf Papier, mit Stiften und Pinsel zu malen. Dabei erreichte Leonie Mosebach aus der Klasse 6a den ersten  Platz und Mathilde Schindler aus der 6a den vierten Platz.

Feierlich und stolz überreichte Frau Fischer, die Kunstlehrerin der Regelschule, den beiden ihren Preis.

Wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg und wünschen allen Schülern viel Kreativität und Freude im Kunstunterricht.

Abschlussfeier Klassen 9 und 10


Naomi Wiegand, Elis Franke, Cedric Walter, Mattheo Heßler, Pascal Six, Schulleiterin Gabriele Hörschelmann. Klassenlehrer Martina Schneider und Dagmar Braun  E

Unter dem  Motto: „ Unsere Welt ist buntfand  am 28.06.2019  an der Ulsterbergregelschule in Unterbreizbach / Räsa die feierliche Zeugnisübergabe und Abschlussfeier der Schulabgänger statt. Nach einem zweistündigen Programm im vollbesetzten Kulturhaus Unterbreizbach konnten 39 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen. Höhepunkte des Programms waren zweifelsohne die Abschiedsrede der Schulleiterin und die Dankesworte der beiden Schülerinnen Marie Polowczuk und Naomi Wiegand, die nicht nur sehr humorvoll waren,  sondern auch für Tränen der Rührung sorgten.

Der Schulchor hatte an diesem Abend seinen vorerst letzten Auftritt, denn Frau May verlässt die Schule und es ist fraglich, wie es ohne Musiklehrer mit dem Schulchor weitergehen soll.   Auch die beiden Moderatoren Nele und Oli aus der Klasse 9a, die in den letzten Jahren bravourös durchs Programm geführt hatten, konnte man in dieser Rolle das letzte Mal sehen und hören. Sie nehmen nächstes Jahr als Schulabgänger selbst ihrer Zeugnisse entgegen. Die besten Schulabschlüsse und Prüfungsergebnisse erreichten: Naomi Wiegand, Elis Franke, Mattheo Heßler, Pascal Six und Cedric Walter.

Den Eltern, Schülern und Lehrern unter der Regie der Klassenleiter Martina Schneider, Dagmar Braun, Angela Heß und Lutz Döring ist es wieder einmal gelungen eine Abschlussfeier zu organisieren, die dem Anspruch des Ereignisses gerecht wurde. Bis spät nach Mitternacht wurde im Kulturhaus gefeiert. Ein großes Lob auch an die Eltern, Lehrer und Schüler der beiden 9.Klassen, die  sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten.

Fotos: Frau Eichenauer

 

30 Jahre Grenzöffnung – was weiß die junge Generation noch über das Leben in der DDR?



Das herauszufinden, war die Intention von Lisa Fischer und einer Mitschülerin der Beruflichen Schulen Obersberg. Lisa, einst selbst Schülerin der Regelschule, entwarf gemeinsam mit einer Mitschülerin im Rahmen eines Schulprojekts einen Fragebogen zum Thema „30 Jahre Grenzöffnung“. Da wurde z. B. gefragt: Was bedeutet die Abkürzung DDR? Warum gab es den Mauerfall? Was bedeutet STASI? Wann wurde die Grenze geöffnet?

Im Multiple Choice Verfahren konnten die Schüler dann ihre Antworten aufs Papier bringen. Offensichtlich wurde aber bereits vor der Auswertung der Fragebögen die Tatsache, dass unsere Schüler wenig über das Leben vor 1989 in ihren Heimatorten wissen. Die Brisanz des Themas vor allem für unsere Schule ergibt sich aus der Tatsache, dass die Heimatorte unserer Schüler damals direkt oder in der Nähe der innerdeutschen Grenze lagen und die Grenze das Leben innerhalb der Orte des Sperrgebiets nachdrücklich beeinflusste. Wir sind gespannt auf das Ergebnis der Befragung!

Kochen macht Schule

Wie wird Obst und Gemüse angebaut? Macht jedes Fett dick? Was ist Eiweißbrot? Und ist ein dunkles Brötchen wirklich ein Vollkornbrötchen? Diesen und anderen Fragen gingen die Schüler der Regelschule Unterbreizbach/Räsa in dem ganztägigen Workshop „ Kochen macht Schule“ auf den Grund. „Gedacht war die Kochschule als Anerkennung für das Engagement der Klasse 9a bei der Organisation des zurückliegenden Kulturtages“, so Schulleiterin Gabriele Hörschelmann, die das Projekt an ihre Schule geholt hatte. „Kochen und gesunde Ernährung sind im Moment en vogue. Kochsendungen auf jedem Kanal…neue Ernährungstrends, der Hype um Bioprodukte …. Unzählige neue Theorien und Trends prasseln täglich über TV, soziale Netzwerke oder die Werbung auf uns ein. Zeit, ein wenig Klarheit in Ernährungstrends und Ernährungsmythen zu bringen.“ 

Im sechsstündigen Workshop, bestehend aus zwei Teilen, wurde im ersten Teil mit Illusionen und Klischees aufgeräumt. Unter der Regie der Ernährungswissenschaftlerin Susanne Merten fertigten die Schüler einen Obst- und Gemüsesteckbrief an, es gab ein Fett- und Zuckerquiz, die Ernährungspyramide wurde unter die Lupe genommen, Smoothies wurden hergestellt. Die Schüler konnten anfassen, riechen, probieren… Doch natürlich ist der Spaßfaktor ein noch Größerer, wenn man selbst kocht. Unter Anleitung des Profikochs Daniel Sauer vom Cateringunternehmen „Die Kochbullen“ aus Leipzig, wurde gekocht, was die Küche hergab. Jeder bekam seine eigene Kochschürze, die er dann für zukünftige heimische Kochorgien mitnehmen durfte. Die Bereitstellung der gesunden Lebensmittel gehörte ebenso zum Workshopprogramm, wie ein Begleitheft mit Rezepten, die Kochschürze, ein Kräutergarten und vieles mehr. Innerhalb von 90 Minuten wurde ein Viergängemenü gezaubert und im Anschluss gemeinsam verspeist. Und aus aller Munde die Erkenntnis: gesundes Essen ist Klasse. Und das kam auf den Tisch: Champignoncrepes, Zucciniplätzchen, Apfel-Karotten- Feldsalat mit Walnüssen, Huhn im Garten, Orangen-Joghurt Creme, ein rote Beete Smoothie sowie ein Smoothie mit dem vielversprechenden Namen Sommertraum. Ermöglicht wurde der Workshop durch das Projekt Kochschule der BKK Mobil Oil. An dieser Stelle vielen Dank an die BKK, die in Kooperation mit den Ernährungsexperten des ESG sowie der Initiative „Kochen macht Schule“ einen nachhaltigen und hochkarätigen Beitrag zur Ernährungserziehung leistete.

Ausschreibung

Ausschreibung für Honorarleistungen im Rahmen des Schulbudgets zur Beratung und Unterstützung der Lehrkräfte bei der Entwicklung und Bearbeitung eines medienpädagogischen Konzept der Schule

Die Staatliche Regelschule am Ulsterberg sucht im Rahmen des Schulbudgets für das Jahr 2019 eine Honorarkraft für die Erbringung von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die verantwortlichen Lehrkräfte zur Entwicklung und Erarbeitung eines schulischen Medienkonzepts für die Schuljahre 2019/20 bis 2024/25 mit folgenden inhaltlichen und methodischen Schwerpunkten:

  • Klärung und Erarbeitung der Bedeutung und Zielstellungen des schulischen Medienkonzepts
  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Mittel und Möglichkeiten
  • Bestimmung der lehrplanbezogenen Anforderungen und Inhalte und deren Umsetzung in den einzelnen Jahrgangsstufe
  • Definition und Erfassung der Anforderungen an die Lehrkräfte und der Wege zu deren zielgerichteter Qualifizierung
  • Erarbeitung von Anforderungen (Empfehlungen) und Möglichkeiten zur
    hard- und softwareseitigen Ausstattung der Schule

Rahmenbedingungen

Beabsichtigter Zeitraum:17.06.2019 bis 04.07.2019
Umfang (Zeitdauer):ca. 10 bis 15 Stunden
Termine (Ort und Zeit): 3 bis 5 Treffen in der Schule
Uhrzeit: 13:30 bis 15:30 Uhr

Voraussetzungen
– Berufliche oder freiberufliche Erfahrungen bei der Erstellung und Umsetzung von Konzepten zur Mediennutzung und -analyse;
– von Vorteil: Ausbildung bzw. Erfahrungen im Bereich EDV-Planungen bzw. Beratungen (auch Studenten, Ruheständler usw.)
Für die Durchführung wird ein Honorar gemäß der Honorarordnung des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung u. Medien gezahlt.

Veröffentlicht am: 01.05.2019

Anmeldefrist:  Eine formlose schriftliche Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe  notwendiger personenbezogener Daten sowie aussagekräftigen
Beschreibungen Ihrer Angebote bis zum 17.05.2019 an die Mailadresse der Schule (siehe unten).

Adresse:  Staatliche Regelschule am Ulsterberg, Alt Räsa 3, 36462 Unterbreizbach

e-mail: rs.unterbreizbach@schulen-wak.de

Ansprechpartner: Frau Hörschelmann – Schulleiterin

Tag der offenen Tür 2019

Beachtlich war der Besucheransturm wieder in diesem Schuljahr am Tag der offenen Tür an der RS am Ulsterberg in Unterbreizbach/Räsa. Und was an diesem Tag in der Schule geboten wurde, konnte sich durchaus sehen lassen. Schon um 10 Uhr waren die beiden Besucherparkplätze hoffnungslos überfüllt. Neben Altbewährten wurde an diesem Tag viel Neues geboten und der Tatsache Rechnung getragen, dass sich Schule weiter entwickelt.

In ihrer Rede vor den Besuchern ging Schulleiterin Gabriele Hörschelmann auf den Digitalpakt für Schulen ein, auf den sich die Politiker kurz zuvor geeinigt hatten und der den Weg freimachen soll für eine Grundgesetzänderung. Startschuss für schnelles Internet, die moderne Ausstattung der Schulen mit Hardware, sowie die Weiterbildung der Lehrer ist für kommendes Schuljahr avisiert. „Wir alle kennen den Spruch… nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Das Leben da draußen ist ein digitales und um die Schüler gut gerüstet hinaus ins Berufsleben oder an weiterführende Schule zu schicken, bedarf es der Anpassung an die Realität der Arbeitswelt.“, so die Schulleiterin in ihrer Rede.

Dank des unermüdlichen Einsatze unseres FÖV und dessen Vorsitzenden Herrn Borger wir haben wr nicht abgewartet bis Politiker in Bund und Ländern zu Potte kamen, sondern können bereits jetzt stolz sein auf das Vorhandensein von 5 digitalen Klassenräumen, Dokumentenkameras, einem digitalen Mikroskop etc. Im vergangenen Jahr kam eine3D Beamer für die Nutzung in der Aula hinzu und in diesem Schuljahr ein 3DDrucker. Im Dezember komplementierte ein Klassensatz neuer Laptops bereitgestellt von Amt für Schule und Kultur die Ausstattung des Computerkabinetts. All diese Segnungen der modernen Technik konnten von den Besuchern in Augenschein genommen werden.

Im Keller konnten die zukünftigen Fünftklässler unter dem Motto „Holzwürmer aktiv“ Namensschilder aus Holz herstellen, die dann im Kunstraum gestalteten und mit ihren Namen versahen. Im Biologieraum ließ ein digitales Mikroskop viele Zuschauer am Einblick durch das Okular teilhaben. Unter dem Motto „Keine Angst vor dem Roboter“ zeigten Arbeitsgemeinschaft „Digitale Zukunft“, was man mit einem 3D Drucker so alles anfangen kann und ließen die computergesteuerten Legoroboter durch Flur und Treppenhaus spazieren, inmitten der zahlreichen Besucher.

Das Schulmuseum hatte seine Pforten geöffnet und Gäste verschiedener Generationen suchten in alten Dokumenten und Fotostrecken nach bekannten Gesichtern oder konnten sich im Entschlüsseln von Sütterlin Dokumenten üben. Im Englischraum wurde gerätselt, man war plötzlich inmitten der Wolkenkratzer von Manhattan, die Oliver Heinzel aus der Klasse 9a gebaut hatte. Weitere Neuheiten erwartete die Besucher im künstlerischen Bereich. Was bei Schulprojekten oder im Kunst- und Werkunterricht entsteht, ist mittlerweile im ganzen Schulhaus zu bestaunen, angefangen beim Kunstprojekt „Kunst im Keller“ mit den Motiven von Keith Haring’s „ Best Buddies“ bis hinauf in die dritte Etage, wo das farbenprächtige riesige Graffiti auf die Besucher wartet und in seiner Intension von den Projektteilnehmern erklärt wurde. Im Schüleratelier konnte man außergewöhnliche Exponate bestaunen, die eindrucksvoll unter Beweis stellen, welche vielseitigen Möglichkeiten das Material Ton bietet. Und natürlich wurde auch in den übrigen Fachräumen wie im Computerraum, im Chemie- und Physikraum gebastelt, gerätselt, experimentiert.

Eine besondere Freude für Schulleiterin Gabriele Hörschelmann ist die Tatsache, dass es immer mehr ehemalige Schüler an den Tatort „Schule“ zurückzieht. „Mittlerweile versteht sich der Tag der offenen Tür für unsere Ehemaligen als gute Gelegenheit, Mitschüler und Lehrer wiederzusehen, Erlebnisse auszutauschen, in Erinnerungen zu schwelgen; sozusagen Miniklassentreffen an der alten Schule. Das zeugt von Wertschätzung gegenüber der Schule und der Lehrerschaft.“

Den Höhepunkt bildete zweifellos das 45 minütige Kulturprogramm mit ausgewählten Beiträgen des Kulturtages. Gänsehaut, als Oliver Heinzel aus der Klasse 9a mit der Solistengruppe des Chors Cello von Udo Lindenberg entertainte, Lena Lock und Michelle Götze einen Song der twenty one pilots performten, die 5 b mit dem Siegerbeitrag des Kulturtages begeisterten. Die achten brachten Klassen Schneewittchen in einer völlig neuen Version dar. Die Mädchen der Klasse 6b zeigten halsbrecherische Akrobatikübungen und die Mädchen der 6a boten nach der Musik Sweet but Psycho eine flippige Tanzdarbietung.

Auch das Schulcafe war bestens aufgestellt. Die Eltern, Schüler und Lehrer der beiden sechsten Klassen sorgten mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen für das leibliche Wohl. Am Stand der Schulsozialarbeit gab es gesunde Smoothies, Obstspieße, fruchtige Cocktails. Katja Raßbach, die Sozialarbeiterin der Schule, hatte gleich die gesamte Familie eingespannt und hinter der Popcornmaschine postiert.

Ein gelungener Tag, der allen, die an diesem Tag den Weg in die Regelschule am Ulsterberg gefunden hatten, ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte und hoffentlich ein gutes Omen sind für das 50jährige Schuljubiläum, das in diesem Jahr ins Haus steht und gebührend gefeiert werden soll.


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