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Abschlussfahrt 2018


diesmal gings nach Hamburg. Bevor es nun richtig ernst wird mit Prüfungen und Abschluss und die letzte Runde eingeläutet wird, fuhren wir nach Hamburg. Wir, das waren 39 Schüler der Klassen 10a und 10b, sowie unsere Lehrer Frau Klinzing und Frau Hörschelmann und 11 Mütter und Väter und unser Busfahrer Timo, der sich so wohl in unserer Gesellschaft fühlte, dass er Teil der Community wurde.
Tierpark Reisen präsentierte ein tolles Programm, das wirklich keine Wünsche offen ließ und sich an den Interessen der Jugendlichen orientierte.
Beginnend auf dem Dach der Elbphilharmonie und endend beim Outletverkauf in Soltau wurden so ziemlich alle Wünsche und Interessen bedient. Zitat Jessica S. im Nike Store in Soltau: „That’s paradise.“ Dazwischen lagen eine Stadtrundfahrt, die Besichtigung der Speicherstadt, ein Besuch im Jump House, oder im Achterbahnrestaurant. Am Mittwochabend dann „König der Löwen“ und das Chocoversum am letzten Tag. Unser Busfahrer Timo gab wirklich alles, um das Ganze rund zu machen, beginnend mit Stops an gefühlten hundert Elbbrücken und Containerschiffanlegestellen, bis hin zum Abholservice für die Dorfjugend, die sich im Großstadtdschungel verlaufen hatte und einfach nicht den Weg zurück zum Bus fand. Und am Ende verabschiedete er sich mit einer flammenden Rede und ein paar verdrückten Tränen …das war meine bisher schönste Klassenfahrt. Uns hat’s gefreut. Alles in allem, hatten alle Beteiligten Spaß (auch die Eltern…), es gab Ups and Downs, aber eine Abschlussfahrt unterliegt nun mal ihren eigenen Regeln und die Erwachsenen hatten dafür durchaus Verständnis.Vielen Dank den Eltern, dem Busunternehmen in der Person des Herrn Rommel, Timo und last but not least Frau Klinzing für die tolle Organisation.
G.H.
Bilder sagen mehr als Worte…

  
  

  
  
  
  
  
  
  

Tag der offenen Tür 2018

Trotz Grippewelle und eisigen Temperaturen war der Besucheransturm am Tag der offenen Tür an der RS am Ulsterberg in Unterbreizbach/Räsa ungebrochen. Und was an diesem Tag in der Schule geboten wurde, konnte sich durchaus sehen lassen. Schon um 10 Uhr waren die beiden Besucherparkplätze hoffnungslos überfüllt.
Neben Altbewährten wurde an diesem Tag auch viel Neues geboten und der Tatsache Rechnung getragen, dass sich Schule weiter entwickelt. Wie schon im vergangenen Jahr gab es für die Besucher ein Schulkino. Diesmal jedoch in der 3D Variante und die im vergangenen Jahr durch den Schulförderverein angeschaffte Popcornmaschine, verströmte leckeren Duft.
Im Keller konnten die zukünftigen Fünftklässler unter dem Motto „Holzwürmer aktiv“ Namensschilder aus Holz herstellen, die dann im Kunstraum in der dritten Etage bunt bemalt wurden.
Im Biologieraum ließ ein digitales Mikroskop viele Zuschauer am Einblick durch das Okular teilhaben.

Unter dem Motto „Keine Angst vor dem Roboter“ zeigten die Teilnehmer der beiden Arbeitsgemeinschaften „Kreativ am Computer“ und „ Robotik“ unter der Leitung von Uwe Borger, wie die Zukunft aussieht. Computergesteuerte Legoroboter tummelten sich auf den Gängen und zogen ihre Bahn inmitten der zahlreichen Besucher.
Das Schulmuseum hatte seine Pforten geöffnet und Gäste verschiedener Generationen suchten in alten Dokumenten und Fotostrecken nach bekannten Gesichtern oder konnten sich im Entschlüsseln von Sütterlin Dokumenten üben. Im Englischraum wurde gerätselt, man war plötzlich inmitten der Wolkenkratzer von Manhattan, die Oliver Heinzel aus der Klasse 8a gebaut hatte.
Viel gelacht wurde beim Cornhole Family Contest, bei dem bunte Säcke durch die Luft flogen und es ziemlich laut zuging und der Bücherflohmarkt war ebenfalls des Verweilens wert.

Weitere Neuheiten erwartete die Besucher im künstlerischen Bereich.
Was bei Schulprojekten oder im Kunst- und Werkunterricht entsteht, ist mittlerweile im ganzen Schulhaus zu bestaunen, angefangen beim Kunstprojekt „Kunst im Keller“ mit den Motiven von Keith Haring’s „ Best Buddies“ bis hinauf in die dritte Etage, wo das farbenprächtige riesige Graffiti auf die Besucher wartet und in seiner Intension von den Projektteilnehmern erklärt wurde. Als Mitmachangebot im Bereich Kunst wurde eine Landschaft mit Wiese in Öl von zahlreichen Kinderhänden jeden Alters zu eine wunderschönen Blumenwiese und ziert nun als Gemeinschaftsprodukt die Wände der Aula.Seit diesem Schuljahr gibt es im Bereich Kunst Verstärkung im Lehrerkollegium und es bieten sich für die Schüler neue künstlerische Perspektiven. So wird viel mit Ton gearbeitet, ein Schüleratelier ist in Vorbereitung und auf unserer Homepage ist die Rubrik „Bild des Monates“ installiert.

Und natürlich wurde auch in den übrigen Fachräumen wie im Computerraum, im Chemie- und Physikraum gebastelt, gerätselt, experimentiert.

Eine besondere Freude für Schulleiterin Gabriele Hörschelmann ist die Tatsache, dass es immer mehr ehemalige Schüler an den Tatort „Schule“ zurückzieht. „Mittlerweile versteht sich der Tag der offenen Tür für unsere Ehemaligen als gute Gelegenheit, Mitschüler und Lehrer wiederzusehen, Erlebnisse auszutauschen, in Erinnerungen zu schwelgen; sozusagen Miniklassentreffen an der alten Schule. Das zeugt von Wertschätzung gegenüber der Schule und der Lehrerschaft.“
Ein ganz besonderes Dankeschschön sprach die Schulleiterin auch der Elternschaft aus und hob stellvertretend für alle, die die Schule an diesem Tag unterstützten, Sabine Hackspacher hervor, die viele Stunden mit den Schülern der Klasse 5a einstudiert, geprobt, und aufgeführt hatte und mit deren Hilfe am Kulturtag, aber auch am Tag der offenen Tür, ein Auftritt gelang, der an mitreißender Dynamik nicht zu toppen war. Da wurde auf Fässern und Mülleimern getrommelt, lieferten sich Jungs und Mädchen im Irish Dance und bei wilden Trommelrhythmen eine battle.

Auch das Schulcafe war bestens aufgestellt. Die Eltern, Schüler und Lehrer der beiden sechsten Klassen sorgten mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen für das leibliche Wohl. Am Stand der Schulsozialarbeit gab es gesunde Smoothies, Obstspieße, selbstgemachte Müsliriegel und vielfältiges Infomaterial. Katja Raßbach, die Sozialarbeiterin der Schule, hatte gleich die gesamte Familie eingespannt.

Höhepunkt des Tages war zweifelsohne das unterhaltsame Kulturprogramm, gestaltet durch den Schulchor und gespickt mit Beiträgen des diesjährigen Kulturtages der Klassen 10a, 8a, 5a.
Alles in allem ein gelungener Tag, der allen, die an diesem Tag den Weg in die Regelschule am Ulsterberg gefunden hatten, ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte.​

 

Tag der offenen Tür an der Ulsterbergschule !!

Die Welt ist bunt – Kulturtag 2018

 
Unter diesem Motto startete am 2.Februar unser diesjähriger Kulturtag. Schon im Herbst letzten Jahres wurden die Motti an die einzelnen Klassen herausgegeben und so füllte sich die Aula mit Indianern, Schotten, Afrikanern, Inuit, Spaniern, Ägyptern, Brasilianern, Mexikanern und auch die Bewohner der Hawaii Inseln waren mit von der Partie. Der Dresscode war wie immer streng reglementiert und Kostümmuffeln winkte der unausweichliche Müllsack. Die Neuner eröffneten mit Einmarsch und Choreo und versetzten die Zuschauer ins paradiesische Hawaii. Bevor die Welt bunt wurde, bedurfte es allerdings der Bewältigung eines enormen Arbeitspensums. Da wurde gewerkelt, wurden Kulissen gebaut, Sponsoren aufgetrieben, die Technik gecheckt. Teamwork war gefragt, aber die Schülerinnen und Schüler der beiden 9.Klassen gaben alles. Unterstützt wurden sie dabei, first of all, von den beiden Klassenlehrerinnen Frau Braun und Frau Schneider, aber auch von Herrn Ihling, der Schulsekretärin, dem Förderverein und Herrn Borger, Frau Polzin, Herrn Voss, den Eltern, der Schulleitung sowie der gesamten Lehrerschaft. Diese ließen sich nicht lange bitten…beim Karaokesingen, beim Theaterspielen oder beim Limbodance. Auch die Kostüme der Lehrer gefielen und prämiert wurden Frau Norwey als Schotte und Frau Heß, die als Scheich erschien.
Für das leibliche Wohl sorgten auf altbewährte Weise die beiden achten Klassen. Leckere selbstgebackene Pizza, belegte Brötchen, Bratwürste vom Grill fanden reißend Absatz!
Vier Stunden wurde in der Aula Theater gespielt, getanzt, getrommelt, pantomimisch dargestellt etc. Alle Klassen lieferten ihren Beitrag und die Zeit verging im Flug. Gekonnt führten die beiden Moderatoren Lara Christof und Mattheo Heßler durch das Programm. Sie heizten die Stimmung unter dem Schülervolk ordentlich, an wussten die Menge aber auch zu bändigen, wenn die Wogen zu hoch schlugen.
Als Gäste konnte die Schulgemeinschaft die vierte Klasse der Grundschule Vacha begrüßen. Auch unserer kleinen Gäste hatten sichtlich Spaß.​

   
   
   
   
   
   
   
   

 

Themenwoche zur Stärkung von Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus


Angsträume – Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen
Eine Wanderausstellung zum Thema „Opfer rechtsextremer Gewalt in Thüringen“ war vom 25.10. bis zum 29.10.2017 in der Aula der Regelschule zu sehen. Auf 13 Stellwänden wurden 14 Fälle rechter Gewalt, die sich zwischen 2012 und 2015 an verschiedenen Orten Thüringens ereignet haben, dokumentiert und bilden einen Querschnitt verschiedener Motive und Formen rechter Gewalt. Ziel der Ausstellung ist es, die Schüler für die Alltäglichkeit rechter Gewalt im Alltag zu sensibilisieren.

Die Geschichte von Regina und Zwi
Das Material der Ausstellung wurde für die Klassenstufen 9 und 10 pädagogisch aufbereitet und von der Schulsozialarbeiterin Katja Raßbach sowie der Schulleiterin Gabriele Hörschelmann fachlich begleitet. Frau Hörschelmann, die in den Sommerferien an einer zweiwöchigen Weiterbildung an der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem, Jerusalem teilgenommen hatte, nutzte die Gelegenheit eine Brücke zu schlagen von der Begegnung mit Überlebenden des Holocaust zu dem Thema der Ausstellung, deren Opferportraits auch Opfer antisemitischer Gewalt einschlossen. Besonders die Lebensgeschichten und das schwere Schicksal von Zwi und Regina Steinitz haben die Schüler tief beeindruckt.

Blut muss fließen – undercover unter Nazis
Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete am Freitag, dem 29.09.2017, die Vorführung des Films: „Blut muss fließen…“ Der Dokumentarfilm ist die Recherche von Thomas Kuban, der undercover und unter immensen persönlichen und technischen Aufwand über Jahre in die unzugänglichen Winkel der deutschen Neonazi-Szene vordringt, an konspirativen Treffen und an geheimen Konzerten teilnimmt, immer in der Gefahr entdeckt zu werden.
Zu Gast an diesem Freitag auch Peter Ohlendorf, der Regisseur des Films, der gemeinsam mit den Schülern den Film vor- und nachbereitet. Nach eine sehr offenen und nachdenklichen Diskussion die Erkenntnis, dass Hass niemals ein Lösungsansatz sein kann, sein darf.

Realisiert wurde die Ausstellung im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! und der Initiative Denk bunt im Wartburgkreis. Ein Dankeschön für die Realisierung des Filmprojekts an das Team von Rock am Berg!

 

…in den Ferien bunt getrieben

haben es 9 Schülerinnen und Schüler der Regelschule am Ulsterberg in Räsa/ Unterbreizbach, die beiden Kunstlehrerinnen Anke Norwey und Andrea Klinzing und die Schulsozialarbeiterin Katja Raßbach, beim Graffitiprojekt rund um den Kunstraum der Regelschule.


Zustande kam das Projekt im Rahmen der Schulsozialarbeit des WAK in Kooperation mit dem Verein Dauerwelle e.V. auf Veranlassung der Schulsozialarbeiterin der Schule, Katja Raßbach. Unter Anleitung von zwei Graffitikünstlern des Vereins Dauerwelle und unterstützt durch den Schulförderverein fand in den Sommerferien das dreitägige Projekt statt.
In zwei Zusammenkünften, die dem eigentlichen Projekt vorgeschaltet waren, wurden Ideen gesammelt, erste Skizzen und Entwürfe aufs Papier gebracht und am 24. Juli gings dann los.
Zunächst als Trockenübung, denn die Schüler mussten erst einmal lernen, wie man die Farbdose hält, um beim Sprühen verschiedene Effekte zu erzielen. Geübt wurde an einer Folienwand, die kurzerhand auf einen Bauzaun gespannt wurde, denn die Outdoor Variante fiel leider den Wetterkapriolen zum Opfer.
Am zweiten Tag erhielten die Schüler die Farben, die sie sich im Vorfeld aussuchen konnten, sprühten mit schwarzer Farbe die Konturen an die Wände und füllten am dritten Tag die Flächen mit Farbe. Herr Schulz von der Dauerwelle gab dem Ganzen den letzten Schliff. Was am Ende herauskam, war nicht nur ein kunterbunt gestalteter Gute – Laune-Flur, zugeschnitten auf das Thema Kunst, ein echter Eyecatcher, sondern Schüler, die im Laufe des Projekts gewachsen sind, die selbstbewusst ihre Tags unter das Kunstwerk setzten und die am ersten Schultag als Kunstguide ihren Mitschülern beim Besichtigungsgang ihre Intenion zum Kunstwerk erklärten.
Unterstützt wurde das ganze durch Herrn Borger vom FÖV, der in Vorbereitung des Projekts 3D Ausdrucke der Wände erstellte, um den Schülern die räumliche Vorstellung beim Entwurf zu erleichtern, Infos zum Projekt auf der Homepage veröffentlichte, der das Projekt in der Vor-und Nachbereitung vielfältig unterstützte. Und nicht nur das: pünktlich um die Mittagsstunde erschienen Ute und Uwe Borger mit Pizza und Spaghetti Bolognese, übrigens selbst gekocht, um die hungrigen Meute zu verpflegen. Pauline Reifke, eine Projektteilnehmerin, sagte auf die Frage, was ihr an dem Projekt besonders gefallen hat: „Man konnte die Kreativität einfach mal rauslassen und die eigenen Ideen haben irgendwie alle einen Platz im Gesamtkunstwerk bekommen. Man fühlte sich ernstgenommen…“

Diese und weitere Bilder vom Graffiti-Workshop sind auch im Fotoalbum zu sehen.
(====> Zur Galerie „Graffiti-Workshop“ hier klicken)

 

 

Letzter Schultag – a bit spooky

Auch in diesem Schuljahr wurde der letzte Schultag der Abgänger AK17 zum spektakulären Schlussstrich unter die Schulzeit. Motto war in diesem Jahr Grusel, Grauen, Horror und so entstanden 10 Stationen eines Mitmachparkour für alle Klassen der Ulsterbergschule, der die Schüler das Fürchten lehren sollte. Finstere Gestalten bevölkerten das Schulgebäude – man hatte bei der Kostümierung alles gegeben was Phantasie und Schminkkasten hergaben. Besonders die Farbe Rot dominierte die Kostüme und man fühlte sich ein wenig in die Halloweennacht hineinversetzt. Stationen mit den geheimnisvollen Namen wie SPOOKY BAISER GEISTERMENÜ, FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE, SLIME EYES, A NIGHTMARE IN THE BASEMENT, MEHLKAMMER DES GRAUENS, THE WALKING DEAD und einige mehr. Unglaublich was man im Vorfeld alles entworfen, gebastelt, gezimmert hatte! Nicht zu vergessen die Hunderte von Luftballons, die die Treppenaufgänge verbarrikadierten, das ganze Schulhaus geschmückt mit den Fotos aus der Schulzeit unserer Schulabgänger. Und so viel Liebe zum Detail bei der Ausgestaltung der einzelnen Stationen!!! So hatten die Zehner an der Station Nightmare in the Basement einen Bällebad aus hunderten von Luftballons gebaut. Im Becken waren Schachteln mit Glibberaugen versteckt. Über dem Becken baumelten unzählige Hände aus Pappmaschee und riesige Spinnweben aus Seidenpapier und der ganze Raum war perfekt abgedunkelt (ein Dark Room sozusagen). Der Delinquent musste dann völlig im Dunkeln  auf allen vieren auf die Suche nach den Glibberaugen im Bällebad abtauchen. Auf dem Friedhof der Kuscheltiere mussten die Kandidaten aus einem Berg Kuscheltiere mit abgerissenen Köpfen und Gliedmaßen die passenden Einzelteile zu einem Ganzen zusammennähen. Eine Mordsgaudi!

Noch dazu wenn man berücksichtigt, dass der Stationenbetrieb ursprünglich als Freiluftvariante gedacht war und das Wetter den Schulabgängern einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Also kurz nach sieben alles ins Gebäude verlegen … Improvisation war gefragt. Die 10er unter Leitung ihrer beiden Klassenlehrerinnen Elke Ernst und Traudel Rüger hatten wirklich alles aufgefahren, was zu einem gelungen Abschiedsfest gehört, beginnend bei der Nebelmaschine, bis hin zum Popcorn aus dem Popcornmaschine, Gegrilltem vom Rost und einer überdimensionalen Soundanlage.Die Tour des Grauens endete mit einem Turniersieg für die Klasse 9a, die sich furchtlos allen Gruselprüfungen stellte. Die Schulgemeinschaft sagt Danke für einen unvergesslichen letzten Schultag  und wünscht alles Gute für die Zukunft und die anstehenden Abschlussprüfungen.

Die Schüler und Lehrer der Ulsterbergregelschule

 

 

Abschlussfahrt der Klassen 10a und 10b nach Prag

In der Woche vom 24.04.- 28.04.2017 fand unsere lang ersehnte Abschlussfahrt in die tschechische Hauptstadt PRAG statt.

Am Montag starteten wir, 33 Schüler, zwei Klassenleiterinnen und drei Begleitpersonen, in Räsa pünktlich um 8.00 Uhr voller Spannung und Vorfreude unsere Reise. Mit einigen Zwischenstopps kamen wir dann am frühen Nachmittag bei schönsten Sonnenschein in der goldenen Stadt an.

Bis zu dem Hostel „EQITY POINT“ mussten aber noch einige Hürden genommen werden. Der Bus konnte in den engen Gassen der Altstadt nicht bis vor die Unterkunft fahren und so musste jeder sei Gepäck über holpriges Kopfsteinpflaster transportieren. Dank Navi fanden wir das Hostel.

Schnell waren die Zimmer bezogen und schon gingen wir auf Erkundungsgang durch die interessanten Straßen und Gassen mit ihren alten historischen Gebäuden und Brücken z. B. die Karlsbrücke und Wenzelsplatz.

Die Führung durch die Altstadt gab uns Einblick in die Geschichte, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie die Probleme (Hochwasser) der Moldaumetropole.

Bei gutem Wetter fand eine Schifffahrt auf der Moldau statt. Unser Reiseleiter erklärte uns, an welchen Sehenswürdigkeiten wir gerade vorbeischifferten. Nun konnte noch jeder auf eigene Faust die Orte, die ihn besonders interessieren, genauer untersuchen.

Die Prager Burg mit dem Goldenen Gässchen, der St. Georgs Basilika und dem Alten Königspalast standen am Mittwoch auf unserem Besichtigungsplan. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchten wir GREWINS Wachsfigurenmuseum. Hier konnten wir viele bekannte Persönlichkeiten bewundern und uns mit ihnen fotografieren.

Natürlich durfte das Einkaufen nicht zu kurz kommen. Deshalb wurden die Kaufhäuser und auch der Markt durchstöbert.

Am 27.04. fuhr uns ein tschechischer Bus nach Theresienstadt, wo wir die Gedenkstätte, das Ghetto mit Krematorium und die Kleinen Festung besuchten. Betroffen und geschafft kamen wir wieder in Prag an.

An unserem letzten Abend gingen wir zum Hard Rock Café. Ein leckeres Rock`n Roll Menü erwartete uns bei entsprechender Musik.

Schnell verging die Zeit und schon wurden die Koffer für die Heimreise gepackt. Die letzten Kronen wurden ausgegeben und schon waren wir wieder in unserer gewohnten Umgebung, unserer schönen Rhön.

Es ist sehr interessant fremde Länder und Kulturen kennenzulernen und sich mit der englischen Sprache zu verständigen, aber ein altes Sprichwort heißt: „Erst wenn du in der Fremde bist, weißt du wie schön die Heimat ist!“.

Die Schüler der Klassen 10a und 10b

 
   
   

 

Gegen das Vergessen

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“ – So die Mahnung von Winston Churchill und sie ist aktueller denn je.
Das ist auch der Hintergrund der Veranstaltungsreihe zur Demokratieerziehung, die regelmäßig an der Ulsterbergschule in Räsa in der Jahrgangsstufe 10 durchgeführt wird. Sie besteht aus zwei bis drei Modulen, die kombinierbar sind und sich thematisch mit Erinnerungskultur und Demokratieerziehung auseinandersetzen.

In diesem Jahr führte das erste Modul die Schüler gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Traudel Rüger und Gabi Hörschelmann nach Berlin in den Bundesrat im preußischen Herrenhaus. Nach einem Gebäuderundgang mit Besichtigung des eindrucksvollen Plenarsaals: ein interaktives Rollenspiel am authentischen Ort. In einer Plenarsitzung des Bundesrats schlüpften die Schüler in die Rollen von Abgeordneten, die einen Gesetzentwurf im sogenannten ersten Durchgang berieten. Jeder Schüler vertrat eines der 16 Bundesländer. Gemeinsam mit den Landeskollegen wurde beraten, für seine eigene Meinung gestritten und dann schließlich am Rednerpult durch eindringliche Argumentation der Versuch unternommen, die anderen Länder zu überzeugen. Die Schüler schlüpften in die Rolle des Bundesratspräsidenten, der Landwirtschaftsministers, des Umweltministers oder in die Rolle der Ministerpräsidenten der Länder. Der Gesetzentwurf thematisierte die Zulassung genmanipulierter Lebensmittel und die Debatte, die um Für und Wider entbrannte, ließ erahnen, wie schwierig und umfassend es ist, ein Gesetz in einem demokratischen System zur Verabschiedung zu bringen.

Die zweite Station an diesem Tag: die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Sie ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen im Zentrum der Hauptstadt und vermittelt einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre. Anhand der Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung Berlins nachvollziehbar.
Das zweite Modul, der Veranstaltungsreihe ist der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, immer wieder unter der Fragestellung: Wie nähert man sich einem Ort wie dem Konzentrationslager Buchenwald, wie macht man jungen Menschen deutlich, was dort passiert ist? Nichts hat mich je so erschüttert, wie dieser Anblick…so die Worte von General Dwight D. Eisenhower am 12.April 1945 bei der Besichtigung eines Außenlagers des KZ Buchenwaldes. Erschüttert waren auch die Jugendlichen als sie in diesem geschichtsträchtigen Jahr gemeinsam mit ihrer Klassenleiterinnen Traudl Rüger und Elke Ernst an einem ganztägigen Bildungsangebot der Gedenkstätte Buchenwald teilnahmen. Fernab vom klassischen Gästeführerrundgang durch die Gedenkstätte haben sich die Schüler unter Anleitung zweier Gedenkstättenpädagoginnen diesen Ort step by step interaktiv und selbständig erarbeitet. So hatten die Schüler Gelegenheit, sich aktiv und selbstgesteuert Wissen über diesen Ort anzueignen, studierten Quellen, Zeitzeugenberichte, Fotos, Biografien von Lagerinsassen, oder die Orte – Ordner und erarbeiteten sich diesen Ort Schritt für Schritt. Und wurden an diesem 26.02. auch Zeuge des Geschehens um das Hausverbot gegen den Thüringer AfD Abgeordneten Höcke, der Aufgrund seiner Äußerung zum Holocaustdenkmal vom Akt des Gedenkens am darauf folgenden Tag ausgeschlossen wurde. Geschichte authentisch erlebt.

Es sei bemerkt, dass vor drei Jahren noch ein drittes Modul die Veranstaltungsreihe ergänzte: das Zeitzeugenprojekt des Thüringer Landtages zum Holocaust Gedenktag. Leider lassen Alter und Gesundheitszustand der letzten Überlebenden des Holocaust solche Veranstaltungen nur noch selten zu. Sehr bedauerlich, da gerade diese Zeitzeugenprojekte einen tiefen Eindruck bei den Schülern hinterließen.
Übrigens werden alle diese Veranstaltungen gefördert und sind für die Schüler nahezu kostenfrei. Die Buchenwaldworkshops werden zusätzlich vom Förderverein der Schule finanziell unterstützt.
Frank Walter Steinmeier, unser neuer Bundespräsident, ist der Überzeugung, dass man sich in direkter Kommunikation an die Jugend wenden müsse. „Ich bin fest überzeugt, dass wir die Jüngeren stärker in den Blick nehmen und von den Vorzügen, aber auch von den Gefährdungen der Demokratie überzeugen müssen.“

Der bekannte Autor, Singer, Songwriter Dada Peng zur Schullesung bei uns

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„Einen kurzen Moment habe ich gezögert, als mich Johanna Weymar, Koordinatorin des ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienstes anrief und fragte: Kennst du Dada Peng?“, so Frau Hörschelmann. Ich kannte ihn nicht. „Er würde gerne eine Lesung mit Schülern machen zu seinem neuesten Werk: Mein Buch vom Leben und Sterben“, so Johanna Weymar am Telefon. Zum Thema Leben und Sterben… Eine Thematik mit der man ganz sensibel umgehen muss. Fragen tauchten auf: Ist das Thema nicht zu schwere emotionale Kost für junge Menschen? Kann man Schüler in diesem Rahmen mit dem Thema Verlust, Trauer, Tod konfrontieren?  Und so wurde erst einmal gegoogelt.

Dada Peng, mit bürgerlichen Namen Miros Klos, geboren 1974, Songwriter und Autor, Studium der Film- und Fernsehwissenschaften und Anglistik, lebte in den USA und bereiste die ganze Welt. Seine künstlerische Laufbahn begann er als Tänzer an der Dortmunder Oper. Dada Peng arbeitete als Moderator und Drehbuchautor an über 400 Produktionen für das Tigerenten Clubhaus (KIKA) und die Kinder Talkshow Yo!Yo!kids (SWR) mit. Youtube Videos: Dada Peng als Gast im Köllner Treff bei Bettina Böttinger, Janine Kunze singt seine Songs…Er war viele Jahre ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Hospiz und engagiert sich seitdem in der Hospizbewegung. Letzte Publikation: mein buch vom leben und sterben. „Also der Künstler selbst – das ist schon eine Hausnummer“

Und so wurde gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern beschlossen sich dieser Thematik zu stellen. Die Schulkonferenz votierte einstimmig dafür, dass die Veranstaltung für die Schüler der achten bis zehnten Klassen in der Aula stattfinden sollte. Da Tod und Trauer auch Bestandteil des Lehrplans des Ethik – und Religionsunterrichts ist, bereiteten die Ethik- und Religionslehrer die Schüler sowohl auf das Thema selbst als auch auf den Künstler Dada Peng vor.

Und so kam es, dass 140 Schüler der 8. bis 10. Klassen an einem Freitag im Oktober in der Regelschule in Räsa/ Unterbreizbach saßen und neugierig auf die beiden jungen Männer schauten, Dada Peng und seinen Musikerkollegen Maurice (Moe Ripp, Band „Spiegelblick“ – Super!!), die anlässlich des Jubiläums des ambulanten Hospizdienstes tags zu vor einen Auftritt in der Kirche in Dorndorf hatten.

Schulleiterin Gabriele Hörschelmann und Johanna Weymar, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes, moderierten die Veranstaltung an, auch unter der Fragestellung: Schauen wir mal wohin uns die Reise an diesem Vormittag so treibt…

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Locker plaudernd, zieht Dada Peng die Schüler vom ersten Augenblick  mit seiner Authentizität in den Bann. Miros spricht die Sprache der Schüler. Seine Lieder sind ausdrucksvoll, auch wenn der Inhalt sich den Schülern nicht komplett erschließt. Ein Künstler, der etwas zu sagen hat, ein Multitalent, der ungewöhnliche Bücher schreibt, ehrlich und ohne zu beschönigen, berührend und einfühlsam. Er selbst ist in seinem Leben mehrfach mit dem Tod konfrontiert worden, hat Vater und Mutter sterben sehen und ist freiwillig in ein Hospiz gegangen, um dort ehrenamtlich zu arbeiten. In seinen Büchern beschreibt er dies auf seine Art und die jungen Leute kaufen ihm ab, was er erzählt. Wer einen Vormittag in einer traurigen Stimmung erwartet hat, wird enttäuscht. Dada Peng besitzt die Freiheit, in einem Hospiz zu lachen. Völlig ohne Scheu erzählt er Episoden von Menschen, die auf dem letzten Weg sind, sowie dem Primadonna Girl, einer alten Dame, die gezeichnet von Alter und Krankheit, den Wunsch verspürte, sich ein letztes Mal zu schminken oder die Episode von seinem Vater, der sein Krankenbett fast unter die Decke steuerte und wie sein Bruder und er diesen skurilen Anblick mit einem Lachen quittierten. Die Geschichte einer Patientin, deren Gesicht entstellt durch die todbringende Krankheit, ihn zum ersten Mal Schönheit erfassen ließ, oder die Geschichte vom Eiswürfel Harry und der Frage: Kann ein Eiswürfel sterben?

Als die beiden Künstler die Lesung nach einer guten Stunde beenden, herrscht im Raum eine Atmosphäre der Nachdenklichkeit und Fröhlichkeit. Die Schüler stellen Fragen. Erik, der wissen möchte , mit welchen emotionalen Reaktionen er bei seinen Lesungen konfrontiert wurde und wie man das als Künstler aushält oder Sophie, die fragt , wie er im Hospiz in Schwerte gelandet ist. Auch hier wieder die authentische Reaktion der Köllner Frohnatur Dada Peng: ich bin, nachdem ich oft an diesem Haus vorbeigegangen bin, einfach hin und habe geklingelt. Und als eine Schwester die Tür öffnete, habe ich gesagt, dass ich gerne mithelfen möchte.

Am Ende, nachdem das Gros der Schüler schon wieder in die Klassenräume verschwunden ist, sind die beiden Künstler noch eine ganze Weile eng umringt. Und natürlich dürfen auch die unabdingbaren Selfies nicht fehlen, die in großer Zahl gemacht werden. Die Beiden erreichen den Zug in Bad Hersfeld in letzter Minute. Man hat sich ein bisschen verquatscht.

Das Fazit dieses Vormittags: eine Mischung aus Nachdenklichkeit, Wehmut und Fröhlichkeit. Eine Leserin des Buches „mein buch vom leben und sterben“ schreibt:“… ich habe mich durch dieses Buch geweinlacht.“ – Das trifft es. Dada und Maurice, an der Gitarre, bringen den Tod so rüber, wie er ist: normal und zum Leben dazugehörig.

Ein besonderes Dankeschön geht an diesem Vormittag an den Ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst des Wartburgkreises, besonders an Frau Weymar, ohne die diese besondere Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre!

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